Ursachen
Bislang ist noch nicht genau bekannt, was einen Keratokonus auslöst. Man vermutet, dass Erb- und Umweltfaktoren gemeinsam beteiligt sind:
- Keratokonus in der Familie
- Starkes und regelmässiges Augenreiben
- Allergische Erkrankungen: z.B Neurodermitis, Heuschnupfen, Asthma
- Grunderkrankungen: z.B Down Syndrom, Marfan-Syndrom usw.
Wie wird ein Keratokonus behandelt?
Die Behandlung hängt von der Schwere des Keratokonus ab. Bei jungen Patienten, bei welchen der Keratokonus teilweise schnell fortschreitet wird oft ein "Corneales Cross-Linking" durchgeführt. Dabei wird die Hornhaut stabilisiert und das fortschreiten des Keratokonus gestoppt.
In den meisten Fällen kann mit einer Brille keine genügend gute Sehqualität erreicht werden. Mit speziellen Keratokonuslinsen (z.B. Sklerallinsen, formstabile Kontaktlinsen) lässt sich die entstandene Fehlsichtigkeit optimal korrigieren.
Keratokonus – Vorteile einer Versorgung mit Kontaktlinsen
- Verbesserte Sehkraft: Speziell angepasste Kontaktlinsen, wie formstabile (harte) Kontaktlinsen oder Sklerallinsen, überbrücken die unregelmäßige Hornhaut und schaffen eine glatte, gleichmäßige Oberfläche, die klares und scharfes Sehen ermöglicht.
- Höherer Tragekomfort: Moderne Materialien und individuelle Anpassungen sorgen dafür, dass Kontaktlinsen bei Keratokonus bequem und sicher zu tragen sind, auch bei längerem Gebrauch.
- Vielseitige Anpassungsmöglichkeiten: Kontaktlinsen können präzise an die spezifischen Bedürfnisse und die Form der Hornhaut jedes Patienten angepasst werden, was bei Brillen oft nicht möglich ist.
- Erhöhte Lebensqualität: Durch die deutliche Verbesserung der Sehkraft können Betroffene ihren Alltag leichter und komfortabler bewältigen, ohne sich durch Sehprobleme eingeschränkt zu fühlen.